Knapp 1.000 Besucher zum Tag der offenen Tür

Kategorie: DKB Skisport-HALLE - Aktuelles

Knapp 1000 Besucher kamen zum Tag der offenen Tür in die Skihalle und konnten hier Ski fahren, am Schlittenrennen teilnehmen oder sich im Laserschießen ausprobieren. Auf dem zentralen Platz im Eingangsbereich wurde eine Slalomstrecke für Segways aufgebaut. Die neuen zweirädrigen Elektromobile laufen auf Schnee genauso gut wie auf der Straße und wurden gut genutzt. Gleich daneben gab es eine Laserschießanlage, an der die eigene Zielgenauigkeit getestet werden konnte. So konnten sich die Besucher mal hautnah vorstellen, wie ruhig die Hand der Biathleten im Wettkampfs sein muss. Mit der Führung durch die Halle wurde den Besuchern dann sogar ein Blick auf die neue Schießanlage gewährt, die Anfang Juni eröffnet wird.

"Wir wollen allen Leuten die Möglichkeit bieten, sich die Halle anzusehen, die das sonst nicht tun oder, weil sie keine Ski mehr fahren, es nicht können", erklärt Susanne Richter, Marketingleiterin der Skihalle. Der Eintritt in die Sportanlage mit ihren knapp zwei Kilometern Skiloipe ist normalerweise nur auf Skiern gestattet, um die Qualität des Schnees nicht zu gefährden. Doch am Samstag konnte man auch mit Straßenschuhen in die Halle. Und das wurde von vielen Besuchern genutzt.

Auf Skiern und Boards

Auf der Schnellkraftrunde hatte die Snowboardschule "Learn2Ride" aus Oberhof gemeinsam mit dem Orange-Jungle-Team eine Sprungstrecke für Boarder aufgeschüttet. "Wir wollten mal eine andere Nutzungsmöglichkeit der Halle zeigen", sagt Thomas Schmidt von der Snowboardschule. Um die 50 Boarder nahmen die Gelegenheit an und jagten die Piste hinunter. Am Nachmittag veranstaltete die Schule außerdem einen Contest unter den Besten, bei dem es ein Snowboard im Wert von um die 400 Euro zu gewinnen gab. "Wir lassen die Piste noch zwei Tage für die Snowboarder stehen", sagte Susanne Richter im Anschluss. Auch könnte man sich vorstellen, die Schnellkraftrunde öfter so zu nutzen.

Auch speziell für die kleinen Besucher gab es allerhand auszuprobieren. In der Kinderskischule der Skischule Sport Luck stand Nadine Burand für Teilnehmer bereit. "Wir gewöhnen die Kinder an die Ski, fahren mal mit einem und mal mit zwei Skiern und lernen spielerisch", beschreibt sie. Die Kinder konnten sich der Skischule jederzeit anschließen und einfach mitmachen. "Uns ist es wichtig zu zeigen, dass die Halle nicht nur was für Profisportler, sondern auch für Familien und Veranstaltungen geeignet ist", betont Susanne Richter. Und das ist angekommen, einige Familien, sagt sie, seien die vollen acht Stunden in der Halle geblieben.